Hallo an alle, die sich aus welchen Gründen auch immer hierher verirrt haben.
Wie bereits vor ein paar Monaten kryptisch angekündigt, ist es heute endlich so weit. Getreu der Lebensweisheit: »Was lange währt…« – hier also das Cover zu »Die Rückkehr der Störche«:
Bevor ich eine kleine Leseprobe des ersten Kapitels zum Besten gebe, muss ich erst einmal meinen Dank an Josh Feldman aussprechen. Der Autor der Novelle ableYoung, Regisseur/Autor des phantastischen Indie Sci-fi Films Senn und Editor für die für 2016 angekündigte Dokumentation Conlanging: The Art of Crafting Tongues von Britton Watkins, ist nicht nur hinter der Kamera begabt, sondern hat meine Vorstellungen für das Cover wunderbar umgesetzt!
Die düstere Stimmung des Kurzromans vereint diese Szene meiner Meinung nach gekonnt. Josh, thank you so much for the support!
Ohne weiteres, langes Gerede hier also die
L e s e p r o b e
1 Neue Nachbarn
„Was machen die denn bloß?“ Lukas Tellner sah zu seinem Vater auf, der ungläubig aus dem Fenster zum Nachbargrundstück blickte. Seit einer Woche wussten sie von der Ankündigung, dass sich neue Käufer für das Haus gefunden hatten. Vor zwei Tagen war der erste Lieferwagen vorgefahren und schwere Möbel wurden von der Rampe gehievt. Nun hatten sich die Käufer zum ersten Mal der Nachbarschaft gezeigt. Lukas’ Vater war aus einem unerfindlichen Grund nicht begeistert gewesen.
Lukas kamen die neuen Nachbarn sehr freundlich vor. Etwas nervös hatten die Schillings geklingelt und Klara Schilling hatte sich und ihren Mann Gregor mit einem Lächeln vorgestellt und gesagt: „Bevor Sie mit Brot und Salz vor unserer Tür stehen, wollten wir Ihnen zuvorkommen. Denn das ist wirklich nicht nötig. Wir wollen kein Aufheben machen. Wir wollten uns nur kurz der Nachbarschaft vorstellen und alle darauf vorbereiten, worauf sie sich einlassen.“ Dabei hatte sie ihrer Tochter, die ihr bis zu den Hüften reichte, die Hand auf die Schulter gelegt, während sie gleichzeitig ihren Bauch unter dem geblümten Sommerkleid streichelte, der sich sichtbar abhob. Sie hatte geschmunzelt und ihre Tochter hatte das Lächeln höflich nachgeahmt.
Lukas’ Vater hatte angeboten, wann immer sie etwas bräuchten, sie zu ihnen kommen könnten und betont, dass die Nachbarschaft sehr freundlich sei. Lukas bemerkte jedoch, dass er seiner Frau dabei nervös über den Rücken fuhr und ihre Blicke immer wieder zu Frau Schilling schweiften.
Danach waren die Schillings in ihr neues Haus zurückgekehrt. Das Werkeln ging weiter und Lukas beobachtete, wie sich das Verhalten seiner Eltern wandelte. Sie nahmen sich plötzlich viel Zeit, die Gardinen zu richten, an der Spüle vor dem Fenster zu stehen, die Post zu holen oder die Veranda zu fegen. Verstohlene Blicke wurden zum Nachbarhaus geworfen und wann immer das Gespräch auf die neuen Nachbarn fiel, sank ihr Gesprächston zu einem Flüstern.
„Was ist denn?“, fragte Lukas’ Mutter nun und kam zu ihrem Mann ans Fenster. Lukas vertrieb sich weiter die Zeit mit einem Buch, ohne seine Eltern merken zu lassen, dass er sie neugierig aus den Augenwinkeln beobachtete. Sie verhielten sich wirklich merkwürdig in den letzten Tagen. Er verkniff sich jedoch die Frage, was gerade so wichtig dort draußen war. Selbst nicht, als seine Mutter ihren Mann ungläubig anblickte und ein besorgtes Gesicht zeigte. Sie presste ihre Lippen konzentriert zusammen, als müsse sie sich beherrschen, nichts zu sagen und Lukas bemerkte den Ansatz eines Kopfschüttelns.
„Sollten wir mit ihnen reden?“, fragte sein Vater gedämpft.
„Wozu? Denkst du, sie würden auf uns hören? Außerdem bin ich sicher, dass Cornelia das sehr bald übernehmen wird. Was vielleicht besser ist. Sie kann etwas besser durch die Blume reden. Ich würde mich nur verhaspeln und sie würden mich vermutlich für eine stammelnde Wahnsinnige halten.“ Sie legte ihm beruhigend eine Hand auf den Arm. „Richard, mach dir nicht allzu viele Gedanken. Es wird sich schon irgendwie regeln. Du hast sie doch gesehen. Es ist noch ein wenig Zeit. Bis dahin ist es vielleicht sogar schon Winter. Dann wird sich das Problem von ganz allein gelöst haben.“
Richard Tellner blickte sich auf einmal sehr verschwörerisch um, als würde er vermuten, dass sie jemand belauschte. Lukas merkte, dass er seit geraumer Zeit keine Seite mehr umgeblättert hatte. Er wechselte die Position, wandte seinen Rücken absichtlich halb zu den Eltern und hörte seinen Vater kaum noch, als dieser gepresst sagte: „Erinnere dich an Webers. Der einbrechende Winter hat ihnen auch nicht geholfen.“
Lukas hörte das ziehende Geräusch seiner Mutter, die scharf die Luft einsog. Irgendwo tief in ihm regte sich ein Gefühl, das ihm ungut aufstieß, als hätte er einen Apfel auf leeren Magen gegessen. Der Name Weber sagte ihm irgendetwas, aber im Augenblick war es nur ein Gefühl, das er nicht näher benennen konnte. Allein, dass er bei seiner Mutter eine solche Reaktion verursachte, machte ihn ein wenig nervös. Ihr Zischen machte das Ganze nicht besser: „Wir hatten uns geeinigt, dass wir sie nicht wieder erwähnen!“
„Du und deine Kaffeeklatschrunde hattet das beschlossen, Elli, nicht ich…“ Er stockte kurz und schien sich plötzlich zu erinnern, dass er noch etwas zu tun hatte. Mit einem Murmeln verschwand er in den Schuppen hinter dem Haus.
Lukas blätterte eine weitere ungelesene Seite um und starrte auf das Buch, ohne wirklich etwas zu sehen. Seine Mutter stand noch eine Weile regungslos am Fenster. Auch sie starrte auf einen unbedeutenden Punkt am Fensterrahmen, bevor sie etwas aufschreckte, sie sich die Hände an den Oberschenkeln abwischte und nach oben ging.
Kaum hatte sich die Tür geschlossen, war Lukas auch schon aus dem Sessel aufgesprungen und zum Fenster gehastet. Er dachte nicht wirklich, noch etwas von dem zu sehen, was seinen Vater so aus der Fassung gebracht hatte. Neugierig spähte er nach draußen: Noch immer war ein Lieferwagen vor dem Haus der Schillings geparkt. Ein kleinerer Wagen einer Malerfirma hatte sich dazu gesellt. In der Einfahrt stand der blaue Fünftürer in der Spätsommersonne und reflektierte das einfallende Licht. Lukas hatte den Wagen als besonders faszinierend empfunden, weil er so ausgesehen hatte, als käme er ständig aus der Waschanlage. Kein Dreck war an ihm zu finden. Keine Schlieren oder Tapsen von Katzen. Keine Kratzer, Werbung oder sonstige Aufkleber, doch jetzt entdeckte er einen an der hinteren Stoßstange, der vor ein paar Tagen noch nicht da gewesen war. Einer dieser Aufkleber, die man in der Stadt in einem Laden für allerhand Klimbim bekommen konnte. Er verkündete: Ein weiteres Baby an Bord … bald.
Die Rückkehr der Störche
Stefan G. Müller
ISBN: 978-1514346686
2. Auflage, 114 Seiten
ca. 31.000 Wörter
Jetzt erhältlich über Amazon, eStore (CreateSpace) und als Kindle
Zola’u nìprrte’. Welcome. Willkommen. Tá fáilte romhat. Välkommen.
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September 25, 2015
»Die Rückkehr der Störche«
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November 1, 2014
NaNoWriMo 2014
What I’ll be doing for the next 30 days: It’s NaNoWriMo time!
Nur, damit ihr wisst, was ich die nächsten 30 Tage so treibe: Es ist Zeit für NaNoWriMo!

Nur, damit ihr wisst, was ich die nächsten 30 Tage so treibe: Es ist Zeit für NaNoWriMo!
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January 30, 2014
»111 Gründe, Bücher zu lieben« Stefan Müller
Der Untertitel dieser, von meinem Namensvetter verfassten Neuerscheinung lautet zurecht „Eine Liebeserklärung an das Lesen“. Und das ist es auch geworden. Ich hatte die Möglichkeit, schon einen Blick vor Erscheinen im März in das Buch zu werfen.
Ich muss zugeben, als ich den Titel zum ersten Mal hörte, dachte ich an ein buntaufgemachtes, dünnes Büchlein mit vielen Bildern, um den Hunger nach der multimedialen Welt zu stillen. Weit gefehlt! Nicht nur das Thema ist eine Liebeserklärung an das Buch und das Lesen, sondern auch die Aufmachung: 275 Seiten, gebunden mit Lesebändchen, eng beschrieben, nur unterbrochen durch die größeren, thematisch unterteilten Kapitel. Da hat es Schwarzkopf & Schwarzkopf sehr ernst genommen mit der Liebe zum Buch und dass auch das Leseerlebnis ein Vergnügen sein soll.
In 111 Gründen wird eine Fassette rund um das Mammutwerk ,Buch‘ herausgegriffen und beleuchtet. Das reicht von der äußeren Form, was ein Buch ausmacht, den verschiedenen Leser-Spezies, über das Leseverhalten, den Büchersammler oder -liebhaber, bis hin zu den verschiedenen Themen von Dauerbrennern bis (leider) fast vergessenen Exemplaren. In schwungvollem, leicht ironischem Ton wird da ein Zirkel durch die Jahrhunderte und die Themen- und Titelvielfalt geschlagen, wie es nur in einem Buch geschafft werden kann.
Es ist dabei unterhaltsam, mal aufschlussreich, mal belehrend, mal informativ und auch mal nachdenklich stimmend. Für Freunde des Buches und des Lesens eine unbedingte Empfehlung.
Der einzige Wermutstropfen, der beim Lesen aufkam, war die etwas bittere (weil störende) Erkenntnis, dass die politische Korrektheit nun wohl auch ihren Weg in die Literatur gefunden hat. Gerade zum Ende hin wird das politisch motivierte „Bürgerinnen und Bürger, Leserinnen und Leser, Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Autorinnen und Autoren“ im Überfluss verwendet, was denjenigen das Lesevergnügen dämpfen wird, die sich maßlos darüber aufregen können, dass in Politik und Medien ein generischer Plural nicht mehr auszureichen scheint, um beide Geschlechter einzubeziehen.
Bei den vielen Titeln und Namen, die erwähnt werden (manchmal nur im Vorübergehen, teilweise aber auch ausführlich besprochen), hätte ein Index sicher nicht schaden können.
| gefunden auf renamail.de |
Ich muss zugeben, als ich den Titel zum ersten Mal hörte, dachte ich an ein buntaufgemachtes, dünnes Büchlein mit vielen Bildern, um den Hunger nach der multimedialen Welt zu stillen. Weit gefehlt! Nicht nur das Thema ist eine Liebeserklärung an das Buch und das Lesen, sondern auch die Aufmachung: 275 Seiten, gebunden mit Lesebändchen, eng beschrieben, nur unterbrochen durch die größeren, thematisch unterteilten Kapitel. Da hat es Schwarzkopf & Schwarzkopf sehr ernst genommen mit der Liebe zum Buch und dass auch das Leseerlebnis ein Vergnügen sein soll.
In 111 Gründen wird eine Fassette rund um das Mammutwerk ,Buch‘ herausgegriffen und beleuchtet. Das reicht von der äußeren Form, was ein Buch ausmacht, den verschiedenen Leser-Spezies, über das Leseverhalten, den Büchersammler oder -liebhaber, bis hin zu den verschiedenen Themen von Dauerbrennern bis (leider) fast vergessenen Exemplaren. In schwungvollem, leicht ironischem Ton wird da ein Zirkel durch die Jahrhunderte und die Themen- und Titelvielfalt geschlagen, wie es nur in einem Buch geschafft werden kann.
Es ist dabei unterhaltsam, mal aufschlussreich, mal belehrend, mal informativ und auch mal nachdenklich stimmend. Für Freunde des Buches und des Lesens eine unbedingte Empfehlung.
Der einzige Wermutstropfen, der beim Lesen aufkam, war die etwas bittere (weil störende) Erkenntnis, dass die politische Korrektheit nun wohl auch ihren Weg in die Literatur gefunden hat. Gerade zum Ende hin wird das politisch motivierte „Bürgerinnen und Bürger, Leserinnen und Leser, Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Autorinnen und Autoren“ im Überfluss verwendet, was denjenigen das Lesevergnügen dämpfen wird, die sich maßlos darüber aufregen können, dass in Politik und Medien ein generischer Plural nicht mehr auszureichen scheint, um beide Geschlechter einzubeziehen.
Bei den vielen Titeln und Namen, die erwähnt werden (manchmal nur im Vorübergehen, teilweise aber auch ausführlich besprochen), hätte ein Index sicher nicht schaden können.
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January 17, 2014
Shakespeare mal anders… So HASSE, wenn du willst, MICH
Bei der Behandlung mit Shakespeare und dem nie enden wollenden Hype um Hamlet, Macbeth, Romeo und Julia, Ein Sommernachtstraum und sie nicht alle heißen, werden seine anderen literarischen Ausflüge oft vergessen.
Es heißt, seine Sonette gelten als eine der schönsten Liebesgedichtsammlungen der Welt und sind dennoch teilweise so rätselhaft, dass es ganze Abhandlungen braucht, um eines zu verstehen.
Das Puppentheater Halle hat es sich, zusammen mit der Gruppe Nico and the Navigators, zur Aufgabe gemacht, den interessierten Zuschauer auf eine etwas andere Weise an diese Gedichte heranzuführen.
Was dabei herauskommt, ist ein unterhaltsamer Abend mit Live-Musik und einer kleinen Auswahl aus den 154 Shakespeare-Sonetten in Englisch und deutscher Übertragung. Es ist mehr eine Performance als ein reines (andererweitig vielleicht langweiliges) Vortragen. Es lässt einen erinnern, dass die Worte auf dem Papier nicht nur gelesen werden wollen, sie wollen auch gesprochen werden, artikuliert und in allen Formen auf der Zunge gerollt werden. Das Ohr kann dabei neue Arten des Hörens entdecken, an die man vorher vielleicht gar nicht gedacht hatte.
So HASSE, wenn du willst, MICH; aber gleich - Shakespeares Sonette
Then HATE ME when thou wilt; if ever, now – Shakespeare’s Sonnets
ist absolut sehens- und hörenswert. Für mich seit langer Zeit wieder ein Höhepunkt eines Theaterabends.
Es heißt, seine Sonette gelten als eine der schönsten Liebesgedichtsammlungen der Welt und sind dennoch teilweise so rätselhaft, dass es ganze Abhandlungen braucht, um eines zu verstehen.
Das Puppentheater Halle hat es sich, zusammen mit der Gruppe Nico and the Navigators, zur Aufgabe gemacht, den interessierten Zuschauer auf eine etwas andere Weise an diese Gedichte heranzuführen.
Was dabei herauskommt, ist ein unterhaltsamer Abend mit Live-Musik und einer kleinen Auswahl aus den 154 Shakespeare-Sonetten in Englisch und deutscher Übertragung. Es ist mehr eine Performance als ein reines (andererweitig vielleicht langweiliges) Vortragen. Es lässt einen erinnern, dass die Worte auf dem Papier nicht nur gelesen werden wollen, sie wollen auch gesprochen werden, artikuliert und in allen Formen auf der Zunge gerollt werden. Das Ohr kann dabei neue Arten des Hörens entdecken, an die man vorher vielleicht gar nicht gedacht hatte.
So HASSE, wenn du willst, MICH; aber gleich - Shakespeares Sonette
Then HATE ME when thou wilt; if ever, now – Shakespeare’s Sonnets
ist absolut sehens- und hörenswert. Für mich seit langer Zeit wieder ein Höhepunkt eines Theaterabends.
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November 5, 2013
NaNoWriMo 2013
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March 25, 2013
Puk alu »Tipor sì oe« („Tibor und ich“)
Txo ayngal oeti nivong MeSyänelmì alu Twitter sì +Google, tsakrr kxawm li tsole’a futa pamrel soli fìtxeleteri srekrr.
Set, oel fìpukit alu »Tipor sì oe« olinan ulte nivew ayngar piveng tsateri. Kezemplltxe ke fra’u taluna new ayngati neykivewomum nìftxan kuma kxawm aynga nayatsew ivinan…
Puk fpi ayfyeyntu a’ewan lu. Lu teri tì’eylan mìkam mevengan alu Yan (slu nìToitsye Jan) sì Tipor (slu nìToitsye Tibor). Faylì’ut anusong fko tsun rivun käpxìmì sìlronsema fìpukä aflrr.
Sìlronsema puk a lu fì’u ulte ke plltxe tsaylì’ut kaw’it nì’aw taweyka tutan a tsari pamrel soli smon oer tokx eo tokx. ’Ok syayviyä lu ayngaru mi srak? Lu poru sì oeru tenga tstxo. Ftxey ayfukteri alahe ftxey tì’eylan nìpxi, lu sìlronsem, eltur tìtxen si. Hufwa tì’efumì oeyä, muvea hapxì fìpukä to pum a’awve lu tsukinan nìfya’o aftue, ftxey pum a’awve ftxey pum amuve ke tsranten. Txo tì’eylan, tì’o’ sì tìyawn a eltur ayngeyä tìtxen sivi, tsakrr tsun oe ayngaru piveng nì’aw san tsapukit kivanom. Ayngaru *pamreltu sì oe irayo sayeiyi…
Tì’oeyktìng aylì’uä aylì’fyayäsì:
(oe) new ayngati neykivewomum ~ I want to make you curious; ich will euch neugierig machen
zìsìkrr asom ~ hot season, summer; heiße Jahreszeit, Sommer
fwa tsun fìtsap mäpivong nìmal ~ to be able to rely on eacht other without hesitation; sich ohne zu zögern aufeinander verlassen können
zìsìkrr awur ~ cool season, autumn; kühle Jahreszeit, Herbst
’ok syayviyä lu ayngaru mi srak? ~ do you still remember the coincidence?; erinnert ihr euch noch an den Zufall?
*pamreltu ~ author, writer; Autor, Schriftsteller
Set, oel fìpukit alu »Tipor sì oe« olinan ulte nivew ayngar piveng tsateri. Kezemplltxe ke fra’u taluna new ayngati neykivewomum nìftxan kuma kxawm aynga nayatsew ivinan…
Puk fpi ayfyeyntu a’ewan lu. Lu teri tì’eylan mìkam mevengan alu Yan (slu nìToitsye Jan) sì Tipor (slu nìToitsye Tibor). Faylì’ut anusong fko tsun rivun käpxìmì sìlronsema fìpukä aflrr.
Tìk’ìn tsazìsìkrrä asom a aynumeyu ke zene kivä numtsengne sngìrmä’i krra syay srer kelkueo Yanä – fu slola’tsu nìltsan nì’ul: fìpo alu Tipor a läpawk sko evan amip a tsarofa kelku si ulte poru lu hawng ayfukä. Hufwa mefo a solalew zìsìt avohin lu keteng nìlun, slu ’eylan stum pxiswaway.
Mefo käteng lefpoma zìsìkrro asom, teya si syayvifa a rolun ’eylanti angay. Alo a’awve, mefo evengsì alahe fìtsap ke ha’ a mefol omum tsafnewawet a lu fwa tsun fìtsap mäpivong nìmal. Tiporìl Yanur muwìntxu kifkeyti ayfukä. Pori vay set ke lolu kea aysäsulìn slä Tiporìl poru wìntxu tìprrte’ti tìusinanä nìk’ong.
Krra zìsìkrr awur srer, mefeyä tì’eylanit fmetok tìfkeytokìl. Sevina ’evenge a syaw Tsyenifer (slu nìToitsye Jennifer) slu yawne mefor. Zene mefo päpivawm san ftxey new oengal futa fìtìfkeytok slivu hrrap tì’eylanä fuke?
Sìlronsema puk a lu fì’u ulte ke plltxe tsaylì’ut kaw’it nì’aw taweyka tutan a tsari pamrel soli smon oer tokx eo tokx. ’Ok syayviyä lu ayngaru mi srak? Lu poru sì oeru tenga tstxo. Ftxey ayfukteri alahe ftxey tì’eylan nìpxi, lu sìlronsem, eltur tìtxen si. Hufwa tì’efumì oeyä, muvea hapxì fìpukä to pum a’awve lu tsukinan nìfya’o aftue, ftxey pum a’awve ftxey pum amuve ke tsranten. Txo tì’eylan, tì’o’ sì tìyawn a eltur ayngeyä tìtxen sivi, tsakrr tsun oe ayngaru piveng nì’aw san tsapukit kivanom. Ayngaru *pamreltu sì oe irayo sayeiyi…
Tì’oeyktìng aylì’uä aylì’fyayäsì:
(oe) new ayngati neykivewomum ~ I want to make you curious; ich will euch neugierig machen
zìsìkrr asom ~ hot season, summer; heiße Jahreszeit, Sommer
fwa tsun fìtsap mäpivong nìmal ~ to be able to rely on eacht other without hesitation; sich ohne zu zögern aufeinander verlassen können
zìsìkrr awur ~ cool season, autumn; kühle Jahreszeit, Herbst
’ok syayviyä lu ayngaru mi srak? ~ do you still remember the coincidence?; erinnert ihr euch noch an den Zufall?
*pamreltu ~ author, writer; Autor, Schriftsteller
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Na’vi
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